Produktfindung

Die Produktfindung ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Betriebes. Aus ihr geht hervor, welches Produkt oder welche Dienstleistung man am Markt anbieten kann. Bei der Bedarfserhebung wird abgeklärt, welche Zielgruppe mit dem Produkt angestrebt wird, und ob ich bei meinem Produkt mit schon vorhandenen Konkurrenten um diesen Kundenbereich wetteifern muß.

Käuferverhalten: Hier stellt sich die Frage, wer mein Produkt kaufen soll. Ob jung oder alt, ob dick oder dünn, usw. Es wird eine Analyse der jeweilig angestrebten Zielgruppe erstellt.

Marktforschung: Bei der Marktforschung muß festgestellt werden, ob für mein Produkt schon ein Markt vorhanden ist. Man muß in die Zukunft blicken um in etwa abschätzen zu können, was in zwei Jahren ist. Ein auf-tretender Boom sollte möglichst gut einberechnet werden. Man benötigt auch eine hohe Risikobereitschaft, um ein Produkt herzustellen, für das der große Durchbruch erst erwartet wird.

Auf die Bedarfserhebung folgt die

Dabei muß man bewerten, mit welcher Konkurrenz man für das geplante Produkt rechnen muß. Man muß die Eigenposition abschätzen. Dies kann durch eine Primärerhebung und eine Sekundärerhebung geschehen. Die Primärerhebung erfolgt durch Interviews, Umfragen, Telefoninterviews usw. Dies ist allerdings sehr teuer und Zeitaufwendig, da man alles selbst machen muß. Sie hat aber den Vorteil, daß sie genauer ist als die Sekundärerhebung.

Die Sekundärerhebung geschieht mit Vergleichen zu Mitbewerberprodukten, der Orientierung an bereits in diesem Zielmarkt vorhandenen Produkte usw. Eine gute Quelle sind die Verkaufsstellen, da die Verkäufer mit den Kundenwünschen die größte Erfahrung haben. Es gibt auch für jede Branche führende Schwellenländer an denen man sich orientieren kann. Ein gutes Beispiel für ein Schwellenland sind die USA.

Außer der Eigenposition muß man auch seine Mitbewerber berücksichtigen.

Auch da gibt es unterschiedliche Bewertungsmöglichkeiten. Die Bewertung der Mitbewerber ist natürlich schwieriger als die eigene, da man nicht genau sagen kann, über welche Erfahrungswerte er verfügt. Die Stärken – Schwächen – Analyse ist eine Möglichkeit zum direkten Vergleich eines Unternehmens mit einem Konkurrenten. Man ermittelt auf verschiedenen Bereichen die Stärken bzw. Schwächen der eigenen Firma und des Mitbewerbers. Das Resultat dieser Untersuchung kann man dann gegenüberstellen, um zu erkennen, in welchen Bereichen man dringend Veränderungen durchführen muß, um besser zu werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Erfahrungskurvenanalyse. Dabei wird anhand einer Kurve die aus Erfahrungswerten gebildet wurde untersucht, wie stark mit der Zeit gesammelte Erfahrungen zur Senkung von Herstell - und Vertriebskosten genutzt werden konnten (Abnahmen der Stück - oder Einheitskosten im Laufe der Zeit).

Nach der IST – Analyse kommt die

In der strategischen Marketingplanung legt man die langfristigen Ziele der Firma und das Firmenauftreten fest. Man muß entscheiden, auf welche Zielgruppen man sich hauptsächlich fixiert und wie man diese auch für sein Produkt gewinnen kann. Hier taucht das Schlagwort „USP“ auf. „USP“ heißt unique selling position, das bedeutet einzigartige Verkaufsposition. Zum Beispiel setze ich mit all meinen Produkten einen gewissen Kurs fest, den ich mit meiner Firma über Jahre hin einhalten soll und auch muß.

Wenn man das angestrebte strategische Gesamtziel bei einem seiner Produkte verändert, kann das bei meinen Kunden eine Ablehnung meiner bisherigen Produkte erzielen. Wenn ich z. B. bis jetzt große Luxusautos hergestellt habe und einen gewissen Kundenbereich erschlossen habe und einen Kleinwagen herausbringe, könnte das einen großen Teil meiner Kunden zum Kauf bei der Konkurrenz bewegen, die sich weiter auf die Produktion von großen Autos konzentriert.